Heimatverein Salchendorf e.V.

 

Haus Henrichs - das Salchendorfer Heimathaus


Im Jahre 1752 brannte Salchendorf bis auf wenige Häuser nieder. Verbrannt war auch das Haus des Johann Georg Henrichs am heutigen Hindenburgplatz. Ziegel und andere Bausteine gab es damals in den heimischen Tälern noch nicht; Eichenholz war rar, da die hiesigen Forstflächen zumeist als Hauberg bestanden. So kaufte Johann Georg Henrichs das wahrscheinlich leer stehende Haus des Pfarrers Dietz in Emmerichenhain bei Rennerod. Nach sorgfältigem Abbruch und mühseligen Transporten mit Pferde- und Ochsenkarren vom Westerwald nach Salchendorf erfolgte der Wiederaufbau im Jahre 1755 auf den stehen gebliebenen Fundamenten des abgebrannten Hauses.

Ein wesentliches Schmuckelement dieses Hauses bildet die reich verzierte Eingangstüre. Darüber hinaus verfügt das Wohnhaus über einen Keller mit ehemaligem Hausbrunnen, Gewölbekeller und einer Stallung.

Das Haus Henrichs im Alten Dorf

Die uralten Kassettentüren sind noch vorhanden, ebenso die wunderschönen Originalfliesen in der Küche.

Der Heimatverein hatte im Jahre 2001 die wahrscheinlich einmalige Gelegenheit, dieses seit Jahren unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhaus, welches zu den schönsten und wertvollsten Häusern in Salchendorf mit einer für diese Gegend seltenen Deckenhöhe von 2,40 m bis 2,50 m zählt, zu erwerben.

Zahlreiche fleißige Hände haben das Gebäude in rund 6.000 Arbeitsstunden behutsam renoviert und restauriert. Seit der offiziellen Einweihung am 8. Mai 2004 dient Haus Henrichs als Begegnungsstätte für Alt und Jung und auch die vielen Arbeitskreise des Heimatvereines haben eine neue Heimstatt erhalten. Gleichzeitig ist es auch bergbaukundliche, mineralogische und ökologische Basisstation für Exkursionen über den Bergmannspfad und zum Wodanstolln.


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